Energiegewinnquartiere – das innovative Klimakonzept

Ein Gewinn für Klima, Gemeinde und den Geldbeutel der Bewohner

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Wohnhaus in Düsseldorf-Itter

Klimaschutz funktioniert nur, wenn viele mitwirken. Gerade den Kommunen bieten sich beste Möglichkeiten, denn diese können direkt mit innovativen Bebauungsplänen sofort Erfolge im Klimaschutz erzielen. Die kommunale Selbstverwaltung muss eben nicht auf die „große Politik“ warten, die viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt ist, wie sich in Kopenhagen gezeigt hat.

Wenn Städte und Gemeinden Bebauungspläne aufstellen, prägen sie damit das Erscheinungsbild einer Kommune und greifen so auch in die Infrastruktur, die Sozialstruktur und die Umwelt ein. Diese zentralen Entscheidungen wirken für viele Jahrzehnte oder gar für Jahrhunderte. Das gilt auch ganz besonders für den Flächenverbrauch.

Mit dem von dem Karlsruher Unternehmen evohaus GmbH neu entwickelten Zukunftsmodell der Energiegewinnquartiere können Gemeinden jetzt selbst signifikant, sofort und nachhaltig zum Klimaschutz beitragen.

Nach der Philosophie eines Energiegewinnquartiers verpflichtet sich jeder Bauherr zur Energieerzeugung. Die Quartiere bestehen aus mindestens 80 Wohneinheiten, da Einzellösungen heute noch sehr teuer sind und man gemeinsam mehr erreichen kann, greifen auf eine gemeinsame ausschließlich regenerative Energieversorgung (Wärme, Strom) zu und speisen ihren überschüssigen Strom ins Netz. Jeder Bewohner erhält aus der Energiegewinnung eine Rückvergütung, damit werden Kosten für Heizenergiebezug, Wartungskosten, Rückstellungen zur Erhaltung der Anlage und der Energiegewinn ausgeglichen.

Energiegewinnquartiere reduzieren nicht nur den CO₂-Ausstoß, sie sind auch sozial. Denn ein weiterer immenser Vorteil ist, dass die sogenannte zweite Miete drastisch reduziert wird. Das schont bei allen Bewohnern den Geldbeutel und entlastet besonders junge Familien.

Voraussetzung für derartige Energiegewinnquartiere ist jedoch, dass durch die Kommunen eine besondere rechtliche Struktur geschaffen wird. So muss künftig in einem Bebauungsplan auch die Energieversorgung für das Baugebiet geregelt werden. Jede Einzelparzelle muss mit einer Energieversorgungspflicht belegt sein. Das bedeutet, jeder Eigentümer schließt quasi einen „Lokalen Klima-Vertrag“, der ihn gemeinsam mit den anderen im Quartier zur ökologischen Energieproduktion verpflichtet. Dahinter steht der Gedanke, dass Eigentum verpflichtet, in diesem Fall zur Energieproduktion. Bauherren sollten künftig immer dazu verpflichtet werden, die in ihren vier Wänden verbrauchte Energie selbst und ökologisch zu erzeugen.

Sowohl durch eine städtebauliche Konzentration als auch durch innovative Bauweisen wird sehr stark Energie eingespart. Eine verdichtete Wohnbebauung kann mühelos durch die Kommunen in den Bebauungsplänen festgelegt werden. Darauf sollten die Städte und Gemeinden in der Zukunft mehr achten.

Die überdurchschnittlich konsequente Dämmung von evohaus kombiniert mit einer speziellen Haustechnik wie etwa Energierückgewinnung, Wärmespeicherung und kontrollierter Wohnraumlüftung, senkt zusätzlich den Energiebedarf.

Energiegewinnquartiere reduzieren so auch den Energieverbrauch im Vergleich zur traditionellen Bauweise und erzeugen zudem die von ihnen noch benötigte restliche Energie selbst.

„Es ist verlockend, sich so lange wie möglich an die niedrigsten Umweltschutzstandards zu halten. Aber es ist klüger, den technisch strengsten Regeln zu entsprechen und zwar bevor sie Zwang werden. Das ist nachhaltig, verantwortlich und innovativ und sorgt sofort für eine bessere Klimabilanz“, sagt evohaus-Geschäftsführer Heinz Hanen.

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